Pädagogisches Konzept

Pädagogisches Konzept

Das Konzept der Freien Schule R(h)einklang beruht auf dem Waldorflehrplan, „Pädagogischer Auftrag und Unterrichtsziele – vom Lehrplan der Waldorfschulen.“ ( Richter)
Grundlage ist der Waldorflehrplan mit Epochen, die nach den Gesichtspunkten der Entwicklung des Kindes gegliedert sind. Diese etwa zweistündige
 Unterrichtseinheit erlaubt eine gründliche Einarbeitung in einen Unterrichtsstoff. Im Vordergrund steht im Sinne des exemplarischen Lernens eine qualitative Erarbeitung eines Themas und nicht eine quantitative. Die im Hauptunterricht stattfindende, kontinuierliche Beschäftigung mit einem Inhalt erlaubt eine Vielfalt von theoretischen, künstlerischen und praktischen Möglichkeiten der Themenverarbeitung.
In der Rheinklangschule wird in altersgemischten Gruppen nach dem WS-Lehrplan unterrichtet.
Die Gestaltung des Lehrplanes und des Stundenplanes versucht, dem Bedürfnis des Schülers nach einem rhythmischen Ablauf des Schultages zu entsprechen. Theoretische, künstlerische und praktische Unterrichtsfächer werden nach Möglichkeit so kombiniert, dass der Ablauf der Unterrichtsarbeit einen Wechsel von ruhiger Betrachtung, Verarbeitung von Lernstoff, schöpferischer Tätigkeit und Bewegungsaktivitäten erlaubt. Die Unterrichtsgestaltung soll so sein, dass sie Lebensprozesse berücksichtigt und harmonisierend und gesundend auf die Schüler wirken kann. Dies wird auch beim methodischen Aufbau des Hauptunterrichts berücksichtigt.
Die Themen werden fächerübergreifend unterrichtet.
Für jede Gruppe ist ein Lehrer da.
Der Lehrer kann in freier, doch verantwortlicher Weise der aktuellen pädagogischen Situation oder der Zeitsituation entsprechend eine Auswahl der Unterrichtsinhalte treffen. Er kommt so dem Interesse und dem Lernwillen der Schüler entgegen. So geht die Unterrichtsvorbereitung des Lehrers nicht an den Schülern vorbei, sondern sie ist ein lebendiger, sich wandelnder Prozess, der auch Rücksicht nimmt auf die jeweilige Lernsituation und Lernstimmung. Der Lehrer wird, den Herausforderungen der Zeit entsprechend, manchmal neue Inhalte den alten vorziehen und Eigeninitiative zeigen bei der Stoffauswahl, je nach den pädagogischen Erfordernissen. Der Lehrer erarbeitet die Themen mit den Schülern. Der erarbeitete Unterrichtsstoff wird von den Schülern in Epochenheften dokumentiert.
Die Methode, sich ein neues Wissen zu erarbeiten, ist in drei Schritte oder Phasen gegliedert: Wahrnehmen – Wiederholen und Verstehen – Beherrschen und Anwenden.
Das Einstudieren von Klassenspielen, das schauspielerische Üben und Improvisieren haben einen festen Platz in unserem Lehrplan.

Englisch, Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften, Handarbeit, Singen, Bewegung, Kunst und Schauspiel werden regelmäßig wöchentlich unterrichtet.

Geografie, Musik, freie, von den Schüler/innen gewünschte Themen, Naturthemen werden in Epochen unterrichtet, für die immer wieder andere Lehrer und (bei den freien Themen) Menschen mit Erfahrung auf dem jeweiligen Gebiet gefunden werden.
Durch die UN-Konvention über das Recht von Menschen mit Behinderungen (BRK) ist „Inklusion“ zu einem Schlüsselbegriff des Bildungswesens geworden. Die Staatenverpflichtung, ein „inklusives Bildungssystem zu schaffen, und jedem Kind mit Behinderung ‚ohne Diskriminierung‘ den Zugang zum allgemeinen Bildungssystem zu gewährleisten“ (Art.24 II BRK), wirkt sich bis in die tägliche Praxis des Lebens und Lernens in der Schule aus. Menschenwürde und Inklusion bilden eine untrennbare Einheit.
Die Rheinklangschule fühlt sich der Inklusion verpflichtet.